Im Schatten des Ätna

SA. 04.06./ 15:45 / PHOENIX
TIPP
Traumziel Sizilien
IM SCHATTEN DES ÄTNA

DOKUMENTATION / D 2015
Im Schatten des Ätna – Er prägt seit Jahrtausenden das Antlitz der größten Insel im Mittelmeer. Aber der Ätna ist für Sizilien nicht nur weithin sichtbares Wahrzeichen, sondern auch Schicksalsberg. Seine Ausbrüche gestalteten die Landschaft an Europas höchstem Vulkan immer wieder neu. Dabei zerstörte der Ätna wiederholt ganze Städte, versorgte die Insel durch seine Ausbrüche aber auch stetig mit neuer, fruchtbarer Erde – Grundlage des landwirtschaftlichen Reichtums Siziliens. Auch deshalb nennen die Einheimischen den Berg respektvoll “la Mamma”.

 

Aus der Programm-Zeitschrift HÖRZU>> 

 

Sizilien, die größte italienische Insel im Mittelmeer, ist ein beliebtes Ferienziel. Ihr markantestes Merkmal ist der Ätna. Er thront an der Ostküste und ist mit rund 3.300 Metern der größte noch aktive Vulkan.

“Reisen Tagesspiegel” schreibt über Sizilien:

“Sizilien ist nicht Italien, Sizilien ist schillernder und bunter, es ist die Brücke zwischen Europa und Afrika. Und nirgendwo ist man den europäischen Ursprüngen näher als hier an der einstigen Grenze zwischen Morgenland und Abendland. Griechen und Römer rangen mit den Karthagern um den Besitz der Insel, Araber machten aus Sizilien eine blühende Kulturlandschaft und die Normannen eroberten sie dann wieder fürs Christentum zurück. Alle diese Herrscher haben Zeugnisse ihrer Kultur hinterlassen: die Tempel von Agrigent und Selinunt sowie die Theater von Tyndaris, Eraclea Minoa und Taormina aus der großgriechischen Zeit. Oder die von den Römern errichteten Amphietheater von Syrakus und Catania. Aus der byzantinischen sowie arabischen Epoche sind wenige Spuren erhalten. Erst den normannischen Bauten war es wieder vergönnt, die Wirren der Jahrhunderte zu überdauern. Jenseits der Städte wandelt man in Sizilien auf weitgehend unberührten Pfaden. Im Frühjahr verwöhnt den Besucher ein sonniges Inselklima, das Zitronen-, Orangen- und Mandelbäume blühen lässt. In den Sommermonaten hingegen lässt die Hitze das öffentliche Leben fast erstarren. Dies wird besonders deutlich im stickigen Palermo mit seinem riesigen Industriegürtel. Gerade 140 Kilometer ist Siziliens Hauptstadt von Afrika entfernt. Hier muten christliche Kirchen mit ihren reichen Verzierungen orientalisch an, preisen Marktleute exotisch bunte Gewürze an und verkaufen das arabische Hirsegericht ‘Cous Cous’.”

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