Cinema Paradiso

kabel eins classics
MO. 11.07. 22:55 UHR
Drama Cinema Paradiso
Der kleine Salvatore liebt keinen Ort auf der Welt so sehr wie das Kino in seinem Heimatdorf auf Sizilien. Dank seines besten Freundes, Filmvorführer Alfredo, verpasst der Junge keine Vorstellung und taucht ein in die magische Welt des Films. Als Erwachsenen zieht es Salvatore schließlich nach Rom, wo er ein berühmter Regisseur wird. In seine Heimat kehrt er erst zurück, als Alfredo stirbt. Eine Reise in die Vergangenheit beginnt …

Der Film behandelt fast vollständig durch Rückblenden die Kindheit des Filmregisseurs Salvatore di Vita in dem fiktiven sizilianischen Fischerdorf Giancaldo. Die filmische Erzählung setzt mit einer Szene im Rom der 1980er Jahre ein. Salvatore, ein international erfolgreicher Regisseur, kehrt heim und erfährt dort von seiner deutlich jüngeren Freundin, dass seine Mutter aus Sizilien angerufen habe, um die Nachricht vom Tod des alten Filmvorführers Alfredo zu übermitteln. Dieses Ereignis benutzt der Film einerseits dazu, den inzwischen erwachsenen Salvatore an den Ort seiner Kindheit zurückzuführen, damit er an der Beerdigung teilnehmen kann, andererseits ist der Tod der Auslöser einer imaginären Reise in die Erinnerung an die Zeit, als Salvatore (Toto) noch ein Kind war.

Salvatore erinnert sich an seine Kindheit in den späten 1940er Jahren, die er als Halbwaise zu einem großen Teil im Kino des Ortes, dem „Cinema Paradiso“, zugebracht hat. Nachdem sein väterlicher Freund, der Vorführer Alfredo, bei einem Brand im Kino sein Augenlicht verloren hatte, durfte der kleine Junge im wieder aufgebauten Kino, dem „Nuovo Cinema Paradiso“, arbeiten. Als Jugendlicher verliebt er sich in Elena, Tochter eines wohlhabenden Bankiers. Die Liebe findet jedoch ein unglückliches Ende, als Elenas Familie wegzieht. Sie verabreden ein Treffen im Kino, doch Elena taucht nicht auf. Nach Salvators Wehrdienst drängt Alfredo ihn, nach Rom zu ziehen, um etwas aus seinem Leben zu machen. Alfredo verbietet ihm, zurückzukehren oder ihn zu besuchen.

Erst nach 30 Jahren kehrt Salvatore wieder nach Giancaldo zurück. Er selbst und der Ort sind andere geworden. Deutlich wird dies vor allem an dem Gebäude des „Nuovo Cinema Paradiso“ selbst, das leersteht und abgerissen werden soll, um Parkplätzen Platz zu machen. Alfredo aber hat Salvatore als Überbleibsel des Kinos und seiner Geschichte eine Filmrolle mit aneinandergereihten Kuss-Szenen hinterlassen, die er auf Geheiß des Dorfpfarrers über die Jahre aus den Filmen schneiden musste.

STARS
Alfredo – Philippe Noiret
Salvatore – Jacques Perrin
Salvatore als Kind – Salvatore Cascio
Salvatore als Jugendlicher – Marco Leonardi
Elena – Agnese Nano
Maria – Pupella Maggio
Maria als junge Frau – Antonella Attili
Spaccafico – Enzo Cannavale
Anna – Isa Danieli
Platzanweiser – Leo Gullotta
Pater Adelfio – Leopoldo Trieste
Schmied – Tano Cimarosa
Verrückter – Nicola di Pinto
Lia – Roberta Lena
Alberto – Alberto Sordi
Vittorio Gassman
Georgia Hale
Nino Terzo
Suzy Prim
Brigitte Fossey
Nellina Laganà
Totò
Turi Giuffrida
Mariella Lo Giudice
Giorgio Libassi
Beatrice Palme
Ignazio Pappalardo
Angela Leontini
Mimmo Mignemi
Vincenzo Cannavale
Margherita Mignemi
Charlie Chaplin
Kirk Douglas
Jean Gabin

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