Die langen Tage von Castellammare

Castellammare del Golfo

Ein Familienroman. Originaltitel: The House at the Edge of night
von Catherine Banner

Ein Familienroman. Originaltitel: The House at the Edge of night
von Catherine Banner

Ein sizilianisches Städchen, drei Generationen, ein großes Familienepos
Castellamare ist ein winziges Städchen an der Küste Siziliens. Als der Arzt Amedeo seine Stelle antritt, wird er zunächst misstrauisch beäugt. Er jedoch liebt seine neue Heimat und beginnt, ihre alten Legenden zu sammeln und aufzuschreiben. Eines Nachts hilft er bei zwei Geburten: Das Kind seiner Frau und das Kind seiner Geliebten kommen auf die Welt. Der Skandal kostet Amedeo Ansehen und Position. Um in Castellamare bleiben zu können, übernimmt er mit seiner Frau ein kleines Café. Es wird der Mittelpunkt der Familie und der Insel – über mehrere Generationen hinweg, durch alle Kriege und Krisen, allen Veränderungen zum Trotz. Amedeo Esposito wächst als Waisenkind in Florenz auf. Schon immer hat er Geschichten geliebt und in seiner roten Kladde gesammelt. Als er ganz im Süden Italiens eine Stellung als Arzt antritt, fühlt er sich zum ersten Mal in seinem Leben zu Hause. Das Städchen Castellammare mit seiner verschworenen Gemeinschaft kann einem Arzt nicht viel bieten, einem Geschichtenliebhaber jedoch eine Fülle an Erzählungen und Geheimnissen. Zusammen mit seiner Frau, der schönen, klugen Pina, restauriert Amedeo ein altes Café. Direkt über dem Meer gelegen wird es ein beliebter Treffpunkt. Und für mehrere Generationen das Zuhause der Familie, die ein Jahrhundert der Veränderungen durchlebt: Freundschaften und Fehden, Kriege, Hochzeiten, Geburten und immer wieder die Liebe. Ein großer Familienroman über ein kleines Städchen, berührend und äußerst unterhaltsam erzählt.

Produktdetails
Titel: Die langen Tage von Castellammare
Autor/en: Catherine Banner
EAN: 9783843713764
Format: EPUB
Ein Familienroman.
Originaltitel: The House at the Edge of Night.
Übersetzt von Marion Balkenhol, Catherine Banner
Ullstein eBooks
August 2016 – epub eBook – 480 Seiten

Treppauf, treppab in Caltagirone

Caltagirone in Sizilien

Caltagirone ist eine Stadt und Gemeinde der Metropolitanstadt Catania in der Region Sizilien in Italien. Knapp 40.000 Menschen leben hier. Caltagirone ist eine der spätbarocken Städte des Val di Noto, die von der UNESCO zum UNESCO-Welterbe erklärt wurden. Besonderheiten sind wunderschöne Keramiken und die höchste Treppe Siziliens vollständig mit Keramiken verziert. Ein schöner Ort den wir nächstes Jahr wieder besuchen werden.

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Der verzauberte Garten

Der verzauberte Garten

Letztes Wochenende sind wir gen Sciacca gefahren, da Myriam ihn noch nicht kannte sind wir zum Verzauberten Garten gefahren. Heute nennt man ihn merkwürdigerweise Die verzauberte Burg, da ich beim besten Willen diese Namensänderung nicht nachvollziehen kann bleibe ich beim alten Namen.

Auch die Geschichte des 1968 verstorbenen Filippo Bentivenga hat sich ein wenig verändert im Lauf der Jahre deswegen hier noch einmal die ursprüngliche: Filippo verliebte sich in jungen Jahren in eine junge Frau, soll halt vorkommen bei jungen Leuten.. Nur dann sind die Eltern der jungen Frau ausgewandert nach Amerika und das Mädel musste mit. Filippo machte sich also daran zu arbeiten und Geld für die Überfahrt zu sparen. Als er genügend zusammen hatte kaufte er sich also das Ticket und machte sich auf in die neue Welt. Nur was dann kam, damit konnte ja niemand rechnen: Er fand nach tagelangem Suchen seine Angebetete. Allerdings war sie nicht allein sondern lebte jetzt mit einem schwarzen Mann zusammen – dieser Schock hat warscheinlich zu dem Ruck in seinem Hirn geführt.
Er arbeitete so lange bis er das Geld für die Überfahrt zusammen hatte und sogar noch ein bisschen mehr um sich ein kleines Stück Land zu kaufen. Hier heiratet er eine Frau, die Ehe wurde aber nach einigen Jahren aufgehoben, denn anstatt Tomaten und Kartoffeln zu pflanzen fing er an das Gesicht seiner verlorenen Liebe in die Olivenbäume auf seinem Land zu schnitzen. Und als auf den Bäumen kein Platz mehr war für Gesichter klopfte er sich Steine aus dem Felsen oben auf seinem Land heraus und haute Gesichter in die Steine und in der so entstandenen Höhle malte er auch gleich noch Amerika so wie er es in Erinnerung hatte. Und dann noch ein paar Gesichter und – na ja – noch ein paar Gesichter..

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Pantelleria, Schweigen, Kapern und Passito

L'arco del elefante

Wir hatten die (wundervolle) Idee für vier Tage nach Pantelleria zu fliegen. Von Palermo aus fliegt die dänische Company DAT nach Pantelleria für 140.- € hin und zurück. Von Trapani aus kostet es circa 20.- € weniger. Der Mietwagen (gebucht bei happycar.de) für 114.- € für vier Tage ist auch ok und die Unterkunft: Dammusi Mueggen,
der absolute Hammer !! Ich hatte die gesamte Zeit unseres Aufenthaltes den Film “Il silenzio dei Innocenti” (Schweigen der Lämmer) im Kopf, weiß auch nicht wieso. Das Schweigen der Insel wäre eigentlich ein besserer Titel. Wenn Du die Nacht durchgeschlafen hast, wirst morgens wach vom dezenten Brummen des Kühlschrankes, dann hat das wohl auch seinen Grund: absolute Stille rundherum, abgesehen besagten Brummens das natürlich durch abschalten auch vollkommen verschwand. Geblieben ist: NIX.. Absolute Stille, kein krähender Hahn, kein vorbeifahrendes Auto, keine schreienden Kinder, weder Hunde-Gebell noch Kuhglocken die bimmeln oder Kirchen die bammeln, einfach nix.. Später wurde mir auch klar warum, während der vier Tage des hin- und her-fahrens auf der Insel haben wir exakt vier Kühe gesehen, drei Pferde und sieben Ziegen (einmal vier und einmal drei), fünf Hunde und vier Katzen. Kirchenglocken haben wir noch nicht einmal am Sonntag morgen vernommen. Gehupt wird erstaunlich wenig, auch wenn hier alle fahren wie die Bekloppten (viel zu enge Straßen, viel zu breite Autos und viel zu scharfe und uneinsehbare Kurven). Passiert aber erstaunlicherweise nichts, warscheinlich der Ausgleich zwischen ängstlichen Touristen und abgebrühten Einheimischen, die eine gesunde Mischung in sich vereint.
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Küsse niemals einen Sizilianer

Il Principe di Lo Zucco della Sicilia

Nie wieder Amore!
Tessa Hennig

Roman
Küsse niemals einen Sizilianer!

Nie wieder Amore!
Küsse niemals einen Sizilianer!

Seit sie Rentnerin ist, hat Moni Renner viel zu viel Zeit. Zeit zum Nachdenken über Vincenzo, ihre große Liebe von einst, und seinen plötzlichen Tod. Da erreicht Moni eine Nachricht von Lena, einer jungen Deutschen, die in Italien lebt. Von ihr erfährt sie Unglaubliches: Vincenzo ist gar nicht tot, sondern lebt als Orangenbauer auf Sizilien. Wie kann das sein? Moni ist empört und reist mit ihrem Enkel Jan nach Palermo. Gemeinsam mit Lena versuchen sie, Vincenzo zu finden und klappern jede Orangenplantage der Insel ab. Monis Engagement ruft aber nicht nur die Behörden, sondern auch windige Mafiosi auf den Plan. Doch zu Jans Überraschung kann Oma Moni es selbst mit dem furchteinflößendsten Mafiaboss aufnehmen …

Italienischer Urlaubsspaß von Bestsellerautorin Tessa Hennig

La rete di protezione

Andrea Camilleri books

Andrea Camilleri

Andrea CamilleriLa rete di protezione

Mentre Vigàta è in subbuglio per le riprese di una fiction ambientata nel 1950, Montalbano è alle prese con un doppio mistero, uno che affiora dal passato e l’altro che lo porta a immergersi nel mondo per lui nuovo dei social, fra profili facebook, twitter e blog. 

Una quotidianità sventatamente rapinosa, da fiera o luna park, sconcia Vigàta. Il villaggio è diventato il set di una fiction prodotta da una televisione svedese. Per falsare il paesaggio urbano e riportarlo indietro, fino agli anni Cinquanta, i tecnici si sono ispirati ai filmini amatoriali recuperati dalle soffitte. La mascherata cinematografica prevede di coinvolgere persino il commissariato, messo a rischio di subire l’oltraggio di un’insegna che lo dichiara «Salone d’abballo». Un’eccitazione pruriginosa monta attorno alle attrici svedesi e minaccia gli equilibri coniugali. Durante il ricevimento per il gemellaggio tra Vigàta e la baltica Kalmar arriva anche il finger food. Montalbano ribolle d’insofferenza; gli appare «tutto fàvuso». Temperamentoso com’è, cerca luoghi solitari. E tiene testa alla situazione. Dalla polvere di scartoffie dimenticate sono emersi, durante la ricerca delle domestiche pellicole d’epoca, sei filmini datati che, per sei anni di seguito, sempre nello stesso giorno e nello stesso mese, riprendono con ossessione il biancore ottuso di un muro. Montalbano è sfidato a leggere dentro quello spazio vuoto e rituale la trama, il giallo che si dà e si cancella: angosciosamente schivo ed enigmatico; forse intollerabile. Diversamente peritosa è l’altra inchiesta che, attraverso un episodio di bullismo misteriosamente complicato da una incursione armata a scuola, porta Montalbano a misurarsi generosamente (lui non più giovane) con l’intensità sagace e luminosa di adolescenti che socializzano attraverso skype; e, con lo slancio fiducioso di nuovi argonauti, affidano la loro fragile tenerezza all’avventura della rete.
Fra argute intemperanze e astuzie varie, Montalbano riafferma le sue qualità rabdomantiche che lo fanno archeologo di trame sepolte e di esistenze nascoste, oltre che sottile e lucido analista di quella «matassa ’ntricata che è l’anima dell’omo in quanto omo». Irritato dalla volgarità geometrica e aggressiva del falso, si prodiga per risolvere due casi delicatissimi collocati in quella plaga morale, labile e sfumata, che non rende mai del tutto colpevoli o del tutto innocenti ed esige indagini riguardose ed emozionalmente partecipi: tra «protezione» e verità rivelata (ovvero scoperta e di nuovo velata, per non renderla insopportabile o sconvenientemente perniciosa). Non stupisce che Montalbano, in questo grande romanzo dell’introspezione, e del confronto pensoso con il disagio, si dichiari lettore e ammiratore della commedia di Jean Giraudoux, La guerra di Troia non si farà; e citi la battuta con la quale Ulisse si congeda da Ettore, ricordando le rispettive mogli per rendere intimamente credibile la solidarietà data affinché la guerra non ci sia: non è questione di semplice «noblesse», di generica nobiltà d’animo, dice; e tira fuori la carta segreta: «Andromaca ha lo stesso battito di ciglia di Penelope».    Salvatore Silvano Nigro

2017

La memoria n. 1066

304 pagine

EAN 9788838936555

Formato e-book: epub

Protezione e-book: acs4

LIBRO 14,00 euro

E-BOOK 9,99 euro

 

Pippo Pollina

Pippo Pollina kommt nach Hamburg

Pippo Pollina wird 1963 in Palermo in eine bürgerliche Familie bäuerlicher Herkunft hineingeboren. Er wächst in der sizilianischen Hauptstadt auf, wo er in den achtziger Jahren auch die juridische Fakultät und das Konservatorium “Amici della Musica” für das Studium der klassischen Gitarre sowie der Musiktheorie besucht.

pippo pollina

Bereits zu dieser Zeit ist er sehr engagiert in der noch jungen Antimafiabewegung und arbeitet für die catanesische Monatszeitschrift “I Siciliani”. Mit der Ermordung von Giuseppe Fava durch die Mafia zieht sich der junge Sizilianer jedoch aus der Zeitungsredaktion zurück. Gemeinsam mit Freunden gründet er die Band “Agricantus”, mit der er bis zum Jahr 1985 in sechs Jahren intensiver Konzerttätigkeit in und außerhalb Italiens spielt. Außerdem halten die Musiker in Mittel- und Oberschulen Siziliens Seminare ab und diskutieren dabei unter anderem über die Mafia und damit verbundene Probleme.

Im Herbst 1985 verlässt Pippo Pollina schließlich Italien und begibt sich auf eine Reise, deren Ziel er vorher nicht näher bestimmt hat. Erst nach drei Jahren, in denen er als Straßenmusiker durch die Welt gereist ist, lässt sich der junge Musiker in der Schweiz nieder, wo er mittlerweile seit über 20 Jahren in Zürich lebt.

Eine Sammlung von mehr als 200 Liedern, aufgenommen auf nunmehr stolzen 19 Alben, mehr als 4000 Konzerte in Italien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Benelux-Staaten, Frankreich, Ägypten und den USA sowie die Zusammenarbeit mit zahlreichen renommierten Künstlern – darunter Franco Battiato, Inti-Illimani, Georges Moustaki, Nada, Charlie Mariano, Konstantin Wecker, Linard Bardill, Patent Ochsner, Schmidbauer & Kälberer, Giorgio Conte etc. – machen aus Pippo Pollina einen Künstler, der sich sowohl künstlerisch als auch in seinem Schaffen ständig in Bewegung befindet.

Mehrfache Auszeichnungen durch bedeutende Musikwettbewerbe in Italien und anderen Ländern bestätigen den Künstler als einen der wichtigsten zeitgenössischen Vertreter des modernen italienischen Autorenliedes.

Pippo Pollina lebt mit seiner Frau Christina und seinen Kindern Julian und Madlaina in Zürich.

Warum reden wir jetzt über Pippo Pollina? Nun, ganz einfach: am 22.04.2018 kommt Pippo nach Hamburg in die Fabrik: Pippo Pollina Solo Tour 2018