Vulkan Ätna im VR/360°-Video

At the foot of Mount Etna - Catania

Reiseziel in Sizilien: Vulkan Ätna im VR/360°-Video

Kann man als Tourist mit Jeans und Turnschuhen hinauf zum Vulkan Ätna auf Sizilien? Und was ist der Reiz bei diesem kargen Reiseziel? Das 360°-Video von VR-Journalist Martin Heller gibt die Antwort.

Targa Florio 2017

Targa Florio

Das älteste Rennen der Welt startet zum 101. Mal

In der italienischen Motorsport-Tradition nimmt die Targa Florio eine tragende Rolle ein. Im Jahr 1907 beschloss Cavaliere Vincenzo Florio, Mitglied der berühmten Adelsfamilie von Geschäftsleuten aus Palermo, den Ruf Siziliens in der Welt zu verbessern. Dieses jetzt über 100 Jahre alte Rennen wurde weltweit zu einem Symbol von „Made in Italy“.

Die „Targa Florio Classica“ ist ein Rennen, in dem schon immer berühmte Fahrer gemessen haben- von Tazio Nuvolari bis Juan Manuel Fangio, Jacky Ickx, Jochen Mass, Gijs Van Lennep, Helmut Marko, Nino Vaccarella, Arturo Merzario und vielen anderen. Ein Rennen, in dem ebenfalls, bevor sie Autofabrikanten wurden, Enzo Ferrari und die Maserati-Brüder, Vincenzo Lancia und Ferry Porsche, Sohn des Gründers der berühmten Stuttgarter Firma, teilnahmen.

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Feste auf Salina

Salina, Sizilien

Die Insel Salina mit ihren Dörfern Leni, Malfa, Santa Marina Salina, Pollara, Lingua und Rinella, bekannt aus dem Film “Il Postino” ist unglaublich abwechslungsreich. Vom Vulkan zu den einsamen Stränden (je nach Saisonzeit).
Salina, die grünste und fruchtbarste Insel der Äolischen Inseln nordöstlich von Sizilien, gilt noch immer als Geheimtipp und feiert im Mai und Juni ganz besondere kulinarische Feste:

Salina, Sizilien
Tavuliata: 1.Mai 2017
Jedes Jahr am 1. Mai findet in Leni, einer der drei Kommunen der Insel Salina, die traditionelle „Tavuliata“ statt – ein kulinarisches Fest zu Ehren des Heiligen Josef. Tavuliata stammt vom italienischen „tavolata“, dem Wort für eine große Tafel, an der sich viele Menschen zum Essen versammeln. Das Gericht, das noch heute das Zentrum des großen Buffets für die gesamte Bevölkerung Lenis bildet, ist „Pasta con Ceci“, ein sämiger Eintopf aus kurzen Nudeln und Kichererbsen. Daneben werden diverse Spezialitäten von Land und Meer serviert sowie die typischen äolianischen Dolci, Süßspeisen und Gebäck, die von den Frauen des Dorfes zubereitet werden.

Salina in Sizilien
Salina Isola Slow: 26.-28.Mai 2017
Vom 26.-28. Mai 2017 bittet Slow Food zu Tisch. Salina ist eine der „Isole Slow“, Inseln auf denen der Slow Food-Gedanke besonders intensiv gelebt wird: die Besinnung auf traditionelle Anbaumethoden, ursprüngliche Produkte und Rezepte, das Sich-Zeit-Nehmen fürs Kochen und schließlich das bewusste gemeinsame Genießen der Speisen. Bei Degustationen, Workshops und gemeinsamem Tafeln auf dem Dorfplatz wird die Äolianische Küche zelebriert.
www.salinaisolaslow.it

 

Festa del Cappero: 4.Juni 2017
Großer Bekanntheit erfreuen sich die Kapern von Salina, die an den Vulkanhängen prächtig gedeihen. Genau zur Blütezeit und Erntezeit der Kapern, am 1. Sonntag im Juni, findet in Pollara das legendäre Kapernfest statt. Das kleine Dorf liegt einzigartig inmitten eines erloschenen Vulkankraters und ist Zentrum des Kapernanbaus. Schon nachmittags beginnen Helfer alles, was die Kapern hergeben, aufzutischen: von in Öl eingelegten Antipasti über Pasta-, Reis-, Fisch- und Fleischgerichte bis hin zu süßen Dolci, zum Beispiel Panettone, traditionell zu Weihnachten mit kandierten Früchten gegessen, hier jedoch mit den würzigen Kapernbeeren und ein paar Tropfen Malvasia, dem berühmten Dessertwein der Insel, serviert. Bis in die Nacht wird unterm Sternenhimmel getanzt und geschlemmt.

Es gibt 78 verschiedene Möglichkeiten für die Übernachtung auf der Insel. Der Monat August ist wie alle anderen Urlaubsparadiese im italienischen Mittelmeer natürlich fest in italienischen Händen und die wenigen Schlafplätze auf Salina sind schon auf Monate vorher fest gebucht..

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Cinema Paradiso

Drama Cinema Paradiso

kabel eins classics
MO. 11.07. 22:55 UHR
Drama Cinema Paradiso
Der kleine Salvatore liebt keinen Ort auf der Welt so sehr wie das Kino in seinem Heimatdorf auf Sizilien. Dank seines besten Freundes, Filmvorführer Alfredo, verpasst der Junge keine Vorstellung und taucht ein in die magische Welt des Films. Als Erwachsenen zieht es Salvatore schließlich nach Rom, wo er ein berühmter Regisseur wird. In seine Heimat kehrt er erst zurück, als Alfredo stirbt. Eine Reise in die Vergangenheit beginnt …

Der Film behandelt fast vollständig durch Rückblenden die Kindheit des Filmregisseurs Salvatore di Vita in dem fiktiven sizilianischen Fischerdorf Giancaldo. Die filmische Erzählung setzt mit einer Szene im Rom der 1980er Jahre ein. Salvatore, ein international erfolgreicher Regisseur, kehrt heim und erfährt dort von seiner deutlich jüngeren Freundin, dass seine Mutter aus Sizilien angerufen habe, um die Nachricht vom Tod des alten Filmvorführers Alfredo zu übermitteln. Dieses Ereignis benutzt der Film einerseits dazu, den inzwischen erwachsenen Salvatore an den Ort seiner Kindheit zurückzuführen, damit er an der Beerdigung teilnehmen kann, andererseits ist der Tod der Auslöser einer imaginären Reise in die Erinnerung an die Zeit, als Salvatore (Toto) noch ein Kind war.

Salvatore erinnert sich an seine Kindheit in den späten 1940er Jahren, die er als Halbwaise zu einem großen Teil im Kino des Ortes, dem „Cinema Paradiso“, zugebracht hat. Nachdem sein väterlicher Freund, der Vorführer Alfredo, bei einem Brand im Kino sein Augenlicht verloren hatte, durfte der kleine Junge im wieder aufgebauten Kino, dem „Nuovo Cinema Paradiso“, arbeiten. Als Jugendlicher verliebt er sich in Elena, Tochter eines wohlhabenden Bankiers. Die Liebe findet jedoch ein unglückliches Ende, als Elenas Familie wegzieht. Sie verabreden ein Treffen im Kino, doch Elena taucht nicht auf. Nach Salvators Wehrdienst drängt Alfredo ihn, nach Rom zu ziehen, um etwas aus seinem Leben zu machen. Alfredo verbietet ihm, zurückzukehren oder ihn zu besuchen.

Erst nach 30 Jahren kehrt Salvatore wieder nach Giancaldo zurück. Er selbst und der Ort sind andere geworden. Deutlich wird dies vor allem an dem Gebäude des „Nuovo Cinema Paradiso“ selbst, das leersteht und abgerissen werden soll, um Parkplätzen Platz zu machen. Alfredo aber hat Salvatore als Überbleibsel des Kinos und seiner Geschichte eine Filmrolle mit aneinandergereihten Kuss-Szenen hinterlassen, die er auf Geheiß des Dorfpfarrers über die Jahre aus den Filmen schneiden musste.

STARS
Alfredo – Philippe Noiret
Salvatore – Jacques Perrin
Salvatore als Kind – Salvatore Cascio
Salvatore als Jugendlicher – Marco Leonardi
Elena – Agnese Nano
Maria – Pupella Maggio
Maria als junge Frau – Antonella Attili
Spaccafico – Enzo Cannavale
Anna – Isa Danieli
Platzanweiser – Leo Gullotta
Pater Adelfio – Leopoldo Trieste
Schmied – Tano Cimarosa
Verrückter – Nicola di Pinto
Lia – Roberta Lena
Alberto – Alberto Sordi
Vittorio Gassman
Georgia Hale
Nino Terzo
Suzy Prim
Brigitte Fossey
Nellina Laganà
Totò
Turi Giuffrida
Mariella Lo Giudice
Giorgio Libassi
Beatrice Palme
Ignazio Pappalardo
Angela Leontini
Mimmo Mignemi
Vincenzo Cannavale
Margherita Mignemi
Charlie Chaplin
Kirk Douglas
Jean Gabin

Im Schatten des Ätna

Ätna, Sizilien

SA. 04.06./ 15:45 / PHOENIX
TIPP
Traumziel Sizilien
IM SCHATTEN DES ÄTNA

DOKUMENTATION / D 2015
Im Schatten des Ätna – Er prägt seit Jahrtausenden das Antlitz der größten Insel im Mittelmeer. Aber der Ätna ist für Sizilien nicht nur weithin sichtbares Wahrzeichen, sondern auch Schicksalsberg. Seine Ausbrüche gestalteten die Landschaft an Europas höchstem Vulkan immer wieder neu. Dabei zerstörte der Ätna wiederholt ganze Städte, versorgte die Insel durch seine Ausbrüche aber auch stetig mit neuer, fruchtbarer Erde – Grundlage des landwirtschaftlichen Reichtums Siziliens. Auch deshalb nennen die Einheimischen den Berg respektvoll “la Mamma”.

 

Aus der Programm-Zeitschrift HÖRZU>> 

 

Sizilien, die größte italienische Insel im Mittelmeer, ist ein beliebtes Ferienziel. Ihr markantestes Merkmal ist der Ätna. Er thront an der Ostküste und ist mit rund 3.300 Metern der größte noch aktive Vulkan.

“Reisen Tagesspiegel” schreibt über Sizilien:

“Sizilien ist nicht Italien, Sizilien ist schillernder und bunter, es ist die Brücke zwischen Europa und Afrika. Und nirgendwo ist man den europäischen Ursprüngen näher als hier an der einstigen Grenze zwischen Morgenland und Abendland. Griechen und Römer rangen mit den Karthagern um den Besitz der Insel, Araber machten aus Sizilien eine blühende Kulturlandschaft und die Normannen eroberten sie dann wieder fürs Christentum zurück. Alle diese Herrscher haben Zeugnisse ihrer Kultur hinterlassen: die Tempel von Agrigent und Selinunt sowie die Theater von Tyndaris, Eraclea Minoa und Taormina aus der großgriechischen Zeit. Oder die von den Römern errichteten Amphietheater von Syrakus und Catania. Aus der byzantinischen sowie arabischen Epoche sind wenige Spuren erhalten. Erst den normannischen Bauten war es wieder vergönnt, die Wirren der Jahrhunderte zu überdauern. Jenseits der Städte wandelt man in Sizilien auf weitgehend unberührten Pfaden. Im Frühjahr verwöhnt den Besucher ein sonniges Inselklima, das Zitronen-, Orangen- und Mandelbäume blühen lässt. In den Sommermonaten hingegen lässt die Hitze das öffentliche Leben fast erstarren. Dies wird besonders deutlich im stickigen Palermo mit seinem riesigen Industriegürtel. Gerade 140 Kilometer ist Siziliens Hauptstadt von Afrika entfernt. Hier muten christliche Kirchen mit ihren reichen Verzierungen orientalisch an, preisen Marktleute exotisch bunte Gewürze an und verkaufen das arabische Hirsegericht ‘Cous Cous’.”

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